Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge

**Thema:** Verkehr/Mobilität **Projektziel:** Weiterer Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge im öffentlichen Raum **Zielgruppe:** Alle Stuttgarterinnen und Stuttgarter --- ## Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge im öffentlichen Raum **Der Anteil an Elektroautos auf Stuttgarts Straßen steigt - und mit ihm der Bedarf nach Ladesäulen. Im Gebiet der Landeshauptstadt exisiteren bereits 370 Ladepunkte für Elektrofahrzeuge im öffentlichen Raum. Damit hat Stuttgart das bundesweit dichteste Netz an öffentlicher Ladeinfrastruktur. Die Ladepunkte, an denen Wechselstrom bis max. 22kW abgegeben wird ("Normalladen"), werden von der EnBW betrieben.** Die Zahl der Stellplätze, die zu Ladeplätzen umgebaut werden können, ist jedoch begrenzt. Daher erarbeitet die Stadt aktuell eine Richtlinie für das Aufstellen von E-Säulen. Ein Ausbau und eine Weiterentwicklung ist in zwei Bereichen geplant: 1. Vorranging: Aufbau eines Netzes von "Schnelladestationen", an denen Gleichstrom bis 50 kW oder mehr abgegeben wird. Solche Schnelllader gibt es im Stadtgebiet bisher nur an wenigen Stellen im halböffentlichen Raum , im öffentlichen Straßenraum jedoch noch nicht. Zunächst sollen drei mögliche Standorte identifiziert werden. Dann soll ein Interessenbekundungsverfahren durchgeführt werden, um mögliche Betreiber zu ermitteln. 2. Nachrangig: Schaffung der Möglichkeiten zum weiteren Ausbau von Normalladepunkten. Dazu soll ein einheitliches Antragsverfahren festgelegt werden. In beiden Fällen wird die Stadt Stuttgart nicht Betreiber der Ladepunkte sein, sondern nur Flächen einbringen und Verfahren festlegen. Im Sommer 2019 wurde das einheitliche Antragsverfahren durch den Gemeinderat beschlossen. Die Richtlinie für Investoren findet sich hier: * [Richtlinie für Ladepunktbetreiber und Investoren (PDF)](/file/67e10fc66eace53f21087ab4/) Auf dieser Grundlagen wurden insgesamt 346 Normalladestandorte zur Genehmigung ausgeschrieben. Eine Bürgerbeteiligung ist zum derzeitigen Projektzeitpunkt noch nicht konkret geplant, kann bei gegebenem Anlass allerdings in Form einer informellen Bürgerbeteiligung umgesetzt werden.

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